Heilpflanzen neu gesehen 

 

In dieser besonderen Zeit des Wandels begegnen wir alle großen Herausforderungen.
Da ist es für uns Kräuterfrauen, die seit mehr als 20 Jahren mit Pflanzen in der Natur, im Garten, in der Küche und in der Hausapotheke forschen, naheliegend zu fragen, welche Pflanzen, in welcher Form erlebt und erspürt, besonders hilfreich sind.

Die Pflanzen lehren uns auf unserem Weg, dass sie auf der Erde sind, um uns zu helfen, uns zu nähren und zu heilen. Sie haben Seele, Geist und Körper, wie wir Menschen auch. Einige von uns sprechen auch von Pflanzenwesen, die in jeder Pflanze wohnen.

 

Pflanzen kommunizieren untereinander und mit ihrer Umwelt, also auch mit uns.

Es ist an uns, wieder zu lernen, die Pflanzenbotschaften zu hören, zu sehen und zu spüren. Wir Kräuterfrauen fragen die Pflanzen, ob wir sie sammeln, düngen, umpflanzen dürfen, was sie brauchen und welche Botschaft sie an uns haben.

 

In loser Form möchten wir heimische Heilpflanzen und Rezepte vorstellen, die uns gerade in dieser besonderen Zeit sehr nähren und unterstützen können.

 

 

 

Rezepte „Wildes Dreierlei“ -

eine pikante Wildkräuterköstlichkeit

als Tapa, als Vorspeise, für ein Büffet und mehr –

 

Vorab einige Informationen, wie wir sammeln, einkaufen und kochen:

Wir verstehen Rezepte als Vorschläge und freuen uns, wenn Sie sie nach eigenem Geschmack und Gefühl kreativ abwandeln.

Wir bereiten unsere Speisen ausschließlich aus Produkten aus kontrolliert biologischem Anbau, wenn möglich regional und saisonal, zu. Außerdem sammeln wir Wildpflanzen in unseren Gärten, im Feld, im Wald und auf der Wiese, an Stellen, die nicht gespritzt werden, die keine „Hundeautobahn“ sind und an denen wir einfach ein gutes Gefühl haben.

Wir versuchen die Pflanzen liebevoll und achtsam zu sammeln und zu verarbeiten. Mit all diesen wundervollen Produkten ist die Zubereitung eine riesengroße Freude, was auch zu schmecken ist:  für schmackhafte Speisen braucht es gute Produkte!

Die Rezepte wurden bei mehreren Caterings und Events mit sehr guten Rückmeldungen angeboten.

So wünschen wir Ihnen viel Freude, Kreativität und Genuss mit den nachstehenden Rezepten. Über Rückmeldungen unter info@sambuca-netzwerk.de freuen wir uns sehr. Geben Sie gerne die Rezepte weiter, noch besser, die selbst hergestellten Köstlichkeiten. Sie wissen ja: Liebe geht durch den Magen!

Viel Spaß beim Zubereiten und Verkosten.

 

 

Rezept 1: Haselnusspesto

200 g Haselnüsse                              fein bis mittelgrob zerkleinern, wir machen das mit einem Aufsatz für
                                                                den ESGE-Zauberstab. Haselnussmasse in der Pfanne bei schwacher
                                                                Hitze  15 –  20 Minuten anrösten (ohne Öl!), immer wieder gut wenden, 
                                                                damit nichts anbrennt. Haselnussmasse in eine Schüssel geben.

125 ml Olivenöl                                   einrühren.
 

2 mittlere Knoblauchzehen
gepresst
                                              einrühren.
 

Eine Handvoll kleingeschnittene

Petersilie und

zwei Handvoll kleingeschnittene         

Wildkräuter (zum Beispiel Spitzwegerich,

Giersch, Löwenzahn, Schafgarbe,

Sauerampfer, Gänseblümchen,

Gundelrebe, Knoblauchrauke oder

andere)                                                 unterheben.
 

Das Pesto mit Kräutersalz abschmecken, evtl. noch etwas Olivenöl dazugeben, je nachdem welche Konsistenz gewünscht wird.

Das Rezept ergibt ca. 350 g Haselnusspesto.

Fertiges Haselnusspesto in Schraubgläser füllen und verschließen. An einem kühlen Platz 2 Tage ziehen lassen, immer mal wieder umrühren. Kühl gelagert hält es sich mindestens 2 Wochen.

Guten Appetit!

 

 

Rezept 2: Rote Beete Hummus

Die Mengenangaben bei diesem Rezept sind nur eine Orientierung, bspw. ergeben getrocknete Kichererbsen je nach Qualität mal mehr, mal weniger gekochte Kichererbsenmasse.

Das Hummus kann wahlweise auch mit anderen Gemüsesorten zubereitet werden, z.B. Paprika oder Bärlauch.

120 g getrocknete Kichererbsen           12 Stunden in reichlich Wasser einweichen, danach abduschen, in
                                                                         einen Topf füllen und mit Wasser bedecken.

Lorbeerblatt, eine Wacholderbeere,

Currymischung, Kräutersalz                  dazugeben, weichkochen. Salz erst zum Schluss beimischen.
                                                                       Ca. 12 Stunden durchziehen lassen.

300 g geputzte rote Beete (Strunk

und harte Schalenstellen abschneiden,

ansonsten Schale dranlassen)                mit 50 g kleingeschnittenen Zwiebeln, Lorbeerblatt, ein bis zwei
                                                                         Wacholderbeeren, Kräutersalz und etwas Wasser weichkochen.
                                                                         Ebenfalls ca. 12 Stunden durchziehen lassen.

                                                                         Nach 12 Stunden:

                                                                         Kichererbsen absieben, Sud aufbewahren.

                                                                         Rote Beete absieben, Sud aufbewahren. Dann

300 g Abtropfgewicht gekochte Kichererbsen

300g Abtropfgewicht gekochtes Rote Beete-Gemüse

100 g Tahin

100 ml Olivenöl

eine mittlere Knoblauchzehe gepresst

Saft einer halben Zitrone

½ TL Cumin frisch gemörsert                alles zusammenmischen und mit dem Zauberstab so lange pürieren
                                                                       bis eine sämige Masse entsteht. Mit Kräutersalz und weiterem
                                                                       Zitronensaft ab-schmecken. Zusätzlich kann zur Konsistenz-
                                                                       veränderung Kichererbsen-Sud, Rote-Beete-Gemüse-Sud, Olivenöl
                                                                       dazugegeben werden. Nochmals sorgfältig pürieren.
                                                                       In Schraubgläser füllen, verschließen, 2 Tage gekühlt durchziehen
                                                                       lassen, immer mal wieder umrühren.
 

Kühl gelagert hält es mindestens 1 Woche.                                    

Guten Appetit!

 

 

Rezept 3: Wildkräuterquark

400 g Quark (wahlweise Kuh, Schaf, Ziege)

100 g Naturjoghurt (wahlweise Kuh, Schaf, Ziege)

100 g sehr fein geraspelte Radieschen oder Karotten oder Gurken

eine halbe Handvoll sehr fein geschnittener Schnittlauch

zwei Handvoll sehr fein geschnittene Wildkräuter

(zum Beispiel Spitzwegerich, Giersch, Löwenzahn,

Schafgarbe, Sauerampfer, Gänseblümchen, Gundelrebe,

Knoblauchrauke oder andere)

50 ml Olivenöl

                                                                Alles zusammen vorsichtig verrühren, mit Kräutersalz abschmecken.
                                                                Evtl. noch etwas Olivenöl dazugeben, um die Masse geschmeidiger zu
                                                                machen. 3 Stunden gekühlt durchziehen lassen, immer mal wieder

                                                                umrühren.

Gekühlt aufbewahrt hält der Wildkräuterquark ca. 4 – 5 Tage

Guten Appetit!

 

Garnier Idee:

Auf einem Kuchenteller

ein TL (20 g) Haselnusspesto

ein EßL (30 g) Rote Beete Hummus

ein EßL (30 g) Wildkräuterquark

nebeneinander als diagonale Linie über den Teller anordnen, mit Gänseblümchen oder anderen essbaren Blüten, Salzstangen und Salatblättern garnieren. Baguette oder anderes Brot dazu reichen.

 

 

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HUFLATTICH – Tussilago farfara

Hustenvertreiber – Lungenstärker – Hautheiler

Sonnenlicht – Leichtigkeit – Kraft

Robustheit – Stärke – Ausdauer – Freude

 

Botanik

Am Ende des Winters, manchmal noch im letzten Schnee, zeigen sich die wunderschönen „Sonnenblüten“ des Huflattichs. Erst Wochen später wachsen die Blätter nach. Aus der ausdauernden Staude wachsen 10 – 15 cm hohe, behaarte Stängel, die die 2 – 3 cm große, goldgelbe Blüten tragen. Die hufartigen Blätter sind an der Unterseite graufilzig, an der Oberseite dunkelgrün.
Der Huflattich liebt kalkigen Boden, Wegränder, Schuttplätze, lichte Wälder.

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Heilwirkung

Der Huflattich wirkt schleimhautpflegend, schleimlösend, krampflösend, reizlindernd, desinfizierend, wundheilend und mehr. Er stärkt und nährt die Lungen bei fast allen Herausforderungen in diesem Bereich. Seien es Bronchialerkrankungen jeglicher Art, chronischer Husten, Husten bei älteren Menschen, Keuchhusten, Asthma, Raucherhusten oder Staublunge; überall bringt er Erleichterung, oft sogar erstaunlich tiefe Heilung.

So ist Huflattich auch bei den aktuellen Viruserkrankungen, die oft die Lungen schwächen, ein Mittel der Wahl. Auch Menschen, die viel und länger die Masken tragen müssen, berichten, dass durch den Huflattich (z.B. als Tee getrunken) die Begleiterscheinungen des Maskentragens, wie z.B. Müdigkeit, Kopfschmerzen, Atembeschwerden und mehr, erheblich verringert werden.

Was wenig bekannt ist, der Huflattich wirkt auch heilend bei vielen Hauterkrankungen, Wunden, Geschwüren, Ekzemen, Schuppenflechte und mehr.

 

Anwendung

Die Pflanze enthält viele Mineralstoffe, Spurenelemente, Schleimstoffe, Gerbstoffe und in geringen Mengen Pyrrolizidinalkaloide. Letztere wurden in den 1990‘er Jahren isoliert in hoher Konzentration Tieren verabreicht, die daraufhin oft starke Leberschädigungen aufwiesen.

Den Verzehr von kleineren Mengen an Blüten und Blättern (z.B. eine Handvoll frische Blätter pro Person und Tag) des Huflattichs halten mittlerweile viele Autor*innen nach sorgfältigen Recherchen für unbedenklich. Zumal Stoffe in der Natur nicht hoch konzentriert isoliert vorkommen, sondern immer in einem wohl ausbalancierten Cocktail von vielen, vielen Bestandteilen. Möge JedeR selbst entscheiden, was für sie/ihn stimmig ist (vgl. Enzyklopädie essbare Wildpflanzen, Fleischauer u.a.).

Die Blüten über den Salat gestreut, die Blätter fein geschnitten im Gemüse oder im Kartoffelbrei, bereichern seit alters her die heimische Küche und sind besonders wegen ihres hohen Mineralstoffgehaltes geschätzt.

Für eine Urtinktur werden Blüten und Blätter in 45% Alkohol getrennt ausgezogen und dann gemischt.

Sehr beliebt ist der Huflattichtee, ebenfalls aus Blättern und Blüten. Da die Pflanze viele Schleimstoffe enthält, empfehlen wir einen Kaltauszug. Dafür alles Pflanzengut, was zwischen drei Finder passt in eine Tasse geben, 200 ml kaltes (Quell-) Wasser darüber gießen, 3 bis 4 Stunden zugedeckt ziehen lassen. Abseien. Mit 100 ml heißem Wasser aufgießen. Schluckweise außerhalb der Mahlzeiten in Ruhe genießen.
So kann eine Tasse Tee wahre Wunder bewirken. 1 bis 2 Tassen täglich, maximal 6 Wochen lang trinken. Dann mindestens 2 Wochen Pause machen.

In früheren Zeiten waren auch die Huflattich-Zigaretten sehr beliebt. Dafür werden die getrockneten Blüten und Blätter zerkleinert und z.B. in Papier zu Zigaretten gerollt. Herkömmlicher Tabak trocknet die Lungen aus, wodurch u.a. die Raucherlunge entsteht. Huflattich-Zigaretten befeuchten und pflegen die Lungen. Vielleicht gibt es ja eine Renaissance bei den vielen aktuellen Lungenbeschwerden?
Der Huflattich ist wirklich eine Pflanze, die in vielerlei Hinsicht angewendet werden kann.
Dafür sind wir ihm sehr dankbar.

 

Die Seele und das Wesen des Huflattich

Pflanzen sind Lebewesen. Sie haben neben ihrer Gestalt und ihren Wirkstoffen auch eine Seele, ein Wesen und wirken auch auf unsere Seele, unsere Emotionen. So jedenfalls unsere Erfahrungen.
Eduard Bach hat mit den Bachblüten in diesem Bereich wunderbare Heilmittel entwickelt.

In über 20 Jahren Forschungsarbeit hatten wir viele verschiedene, individuelle Begegnungen mit dem Wesen, der Seele des Huflattichs. Meist schenkte er uns Leichtigkeit, Sonnenlicht, Robustheit, Stärke, Klarheit, Kraft, Freude. Und wenn unser Herz, unsere Seele leichter, heller wurde, wurde auch unser Körpergefühl leichter, manchmal verschwanden ogar Beschwerden.

Schöne Formen der Pflanzenbegegnung sind z.B. sich zu einer Pflanze auf die Wiese zu setzen und innerlich in Rhe zu spüren, was passiert. Danach können die Erfahrungen aufgeschrieben oder aufgemalt werden.
Einige Menschen können Botschaften von Pflanzen direkt hören.

 

Nachfolgend ein Auszug einer Seelenbotschaft des Huflattichs, gechannelt von Elisabeth Koch, TAO healing Frankfurt, am 10. März 2021 im Webinar „Heimische Heilpflanzen neu gesehen“.

 

„Hier ist die Seele des Huflattichs. Ich leuchte in die Herzen der Menschen. Ich leuchte in euch. Mein Strahlen ist wie ein Sonnenstrahl, den ihr durch mich auch körperlich erhalten könnt. Ich sammle für euch aus der Erde und vom Himmel Nährstoffe, um sie an euch weiterzugeben und euch zu kräftigen,
um eure Lungen und das gesamte Atemsystem zu kräftigen. Was damit in Verbindung steht, durch das Kräftigen der Lunge wir auch der Energiefluss, das Lebens-Qi, in Euch gestärkt und genährt. Durch das Aufnehmen der Seelenebene sowie auch in direkter Form führt ihr eurem Körper Licht aus höchsten Frequenzen und Mineralien, die Lungen und das Atemsystem stärken zu.
Ich bin hier mit meiner Kraft und Liebe, mit meiner Robustheit, die ihr kennt.

So nutzt mich auf vielfältige Weise.

Erfreut euch an meinem Geschmack.

Erfreut euch an der Schönheit meiner Blüten.
Denn jede Blüte ist hier, um euch auf vielfache Weise zum Strahlen und Leuchten zu bringen, um die Freude in eure Lunge und in euer gesamtes Energiesystem zu bringen.
Ich bringe auch die Bewusstheit, dass in jeder Kargheit Kraft, Robustheit und Stärke steckt.

So nutzt mich, wann immer ihr Kraft, Ausdauer und Stärke braucht.
Ich bin da, um euch zu dienen und zu helfen.

 

Die Seele des Huflattichs“.

Wir danken dem Huflattich und allen, die mitgeholfen haben, all dies zusammenzutragen.

DANKE. DANKE. DANKE.

Sambuca e.V. - Netzwerk für altes und neues Heilpflanzenwesen.
Im April 2021

 

Der gesamte Text sowie weitere Seelenbotschaften, z.B. von Pflanzen zur Immunsystemstärkung, können bei Sambuca e.V. angefordert werden.

Literaturempfehlungen:

·         Medizin der Erde, Susanne Fischer

·         Unsere Heilpflanzen, Ursula Stumpf

-         Enzyklopädie essbare Wildpflanzen, Fleischauer u.a.

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Sich wohl fühlen an Seele, Geist und Körper -
Immunsystemstärkung und mehr


Sich wohl fühlen an Seele, Geist und Körper ist in diesen besonderen Zeiten wichtiger denn je.
Und manchmal ist eine Unterstützung dabei sehr hilfreich.

Wir haben einige wunderbare Geschenke erhalten, die wir gerne mit euch teilen möchten.

Von März bis Juli 2020 fand die Webinar-Reihe „Heimische Heilpflanzen neu gesehen“ statt,
geleitet von Elisabeth Koch, TAO-healing, Frankfurt, mitgestaltet von Heike Korus als
Pflanzenexpertin.

Es zeigten sich in diesen Veranstaltungen drei Pflanzenmischungen, eine vierte dazu im

SAMBUCA-Kreis, die allesamt das Immunsystem stärken und mehr.

 

Jede Mischung mit einem eigenen Thema für Seele, Geist und Körper.

 

·         „Schutz und Stärke“              Engelwurz, Kamille, Ringelblume, Quendel, Brennnessel

·         „Kraft“                                        Engelwurz, Giersch, Gänsefingerkraut, Koriander, Huflattich

·         „Vertrauen ins Leben“           Holunder, Malve, Linde, Kamille, Ringelblume

·         „Leichtigkeit des Sommers“ Karde, Brombeere, Quitte, Quendel

 

Der Name ist Programm.

 

Zu jeder Mischung haben wir ein besonderes Skript erstellt, mit der Heilwirkung und Anwendung

der Pflanzen und den gechannelten Seelenbotschaften aus der Webinar-Reihe.

 

 „Vertrauen ins Leben“ haben wir als Tee zusammengestellt, mit der Einladung zu einem „Tee-Experiment“.

 

Bestellung des Tees und des Skriptes gerne über Sambuca e.V.,

info@sambuca-netzwerk.de, Fon: 07822 767637